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Aktivitäten

Dresden, das Florenz des Nordens

Politisches Engagement zeigt sich nicht nur in Programmen und Wahlreden, sondern auch in Aktivitäten. Unter diesem Motto hatte die CDU Frauen Union Heimbach eine Reise in die sächsische Landeshauptstadt Dresden initiiert, an der auch Mitglieder der Ortsverbände Nideggen, Kreuzau, Düren und Merzenich teilnahmen.

Die Fahrt, die für die Zeit vom 31.03. - 03.04.05 vorgesehen war, fand per Bus statt und führte zu interessanten Zielen und Zwischenstationen.
Der erste Halt wurde bereits bei der Hinfahrt in Eisenach gemacht. Unter kundiger Führung wurden die Teilnehmer durch die Räumlichkeiten der berühmten Wartburg geführt, in denen u. a. die Heilige Elisabeth gelebt und in denen Martin Luther in der so genannten Lutherstube die Bibel übersetzt hatte.

Dresden, das Ziel der Reise, war etwa gegen 17.00 Uhr erreicht. Nach Ankunft im Hotel Elbflorenz erwartete uns ein ausgiebiges Abendbüffet.
Der Rest des Abends stand zur freien Verfügung, was einige Teilnehmer dann bereits für einen Stadtbummel nutzten.


Wartburg in Eisenach
Erbaut um 1070, Wohnsitz der Hl. Elisabeth von 1211-27, die bereits als als Vierjährige auf die Wartburg  kam.


1521 erhielt Luther durch Kurfürst Friedr.d.Weise Schutzaufenthalt auf d. Wartburg, wo er er  das Neue Testament sowie die Kirchenpostille übersetzte

Innenhof

Lutherstube

Fresken

13. Jh. Sängerwettstreit / 18.10.1817 Feier d. Jenaer Burschenschaft

Die "gute Stube" der Wartburg


Spielleute v. heute


Für den darauf folgenden Tag war eine Besichtigung der Sächsischen Staatskanzlei vorgesehen. Gezeigt wurden u. a. die Sitzungssäle der Fraktionen sowie das Zimmer des Ministerpräsidenten Georg Milbradt (CDU).

Der Höhepunkt war jedoch das Gespräch mit der Ministerin für Familie, Gesundheit und Soziales, Frau Helma Orosz, das im daneben gelegenen Ministerium stattfand.

Zielgruppe ihrer Arbeit sind vor allem Kinder, Jugendliche und Senioren.

In ihrem Referat kamen Mut und Entschlossenheit deutlich zum Ausdruck, die zum schrittweisen Erreichen ihrer Ziele erforderlich sind.

Sächsische Staatskanzlei

Eingangshalle

Galerie

Büro Ministerpräsident Milbradt

Großer Empfangssaal



Der Nachmittag war für eine Bus-Tour mit einer Stadtführerin vorgesehen. Hier konnte man feststellen, das Dresden, welches im Februar 1945 zerstört wurde, inzwischen wieder aufgebaut wurde, dass jedoch vor allem nach 1990 die Wohnblocks aus DDR-Zeiten neu gestaltet, weiträumige Verkehrswege, Plätze und Grünflächen angelegt wurden.

Stadtpanorama von Dresden


Die Fahrt ging natürlich auch an den bekanntesten Sehenswürdigkeiten von Dresden wie Zwinger, Semper-Oper, Hofkirche, "Blaues Wunder", Kreuzkirche sowie am Schloß vorbei.

Erbauer Matth. Daniel Pöppelmann 1711-28  / Plastischer Innenschmuck Balth. Permoser / Galeriegebäude 1847-54 G. Semper
Zwinger / Wallpavillon
Katholische Hofkiche 1738-54 (Gaetano Chiaveri, Röm. Spätbarock) Ernannt n. d. Erbauern Gottfried Semper 1838-41 / 1872-78 Sohn Manfred S. (Stil: Italienische Hochrenaissance)

Hofkirche

Semper-Oper (Säschs. Staatsoper)

Blaues Wunder


Am Ufer der Elbe, den so genannten Elbauen, verließ man für einige Minuten den Bus und hatte dann von hier aus einen herrlichen Blick auf die gegenüberliegende Staatskanzlei sowie auf die drei Schlösser mit ihren Weinbergen.


Zwischenstopp a.d. Elbauen



Die Frauenkirche, deren Aufbauarbeiten Oktober 2005 vollendet sein sollen, konnte am nächsten Morgen ausführlich besichtigt werden. Hier war eine Besteigung der Kuppel bzw. ein Vortrag in der bereits hergestellten Unterkirche möglich.
Protestantische Kirche (1726-43 George Bähr);  wurde am 13./14. Feb. 1945 zerstört Kleiner Schnappschuss d. Innenraumes, der z.Zt. noch nicht begehbar ist.

Frauenkirche im Bau

Unterkirche

Kurzer Einblick i. d. Innere




Größte u. älteste Raddampferflotte der Welt.
Rad-Dampfschiff m. Blick a. d. Staatskanzlei
Eine Radschiff-Dampffahrt auf der Elbe zum Schloss Pillnitz mit anschließender Führung, ein gemeinsames Abendessen im Pulverturm sowie eine Lichterfahrt durch Dresden bei Nacht, rundeten diesen Tag ab.



v. links: Schloß Albrechtsberg, Ligner Schloß, Schloß Eckberg Erste Erwähnung Mitte 14. Jh./ab 18. Jh. chinoise Architektur 1706 überlässt August der Starke das Palais seiner Mätresse Annna Constantia v. Cosel, in dem sie von 1713-15 wohnte.

Elbschlösser mit ihren Weinbergen

Palais an der Elbe

Freitreppe zur Elbe hin

Seit Febr. 1876 wurden hier die Hochwassermarken i. d. Küche angebracht.

Schloßkirche

Schloßküche + Inventar

Hochwassermarken a. d. Pfeilern






Meißen


Marktplatz
Vor der Heimfahrt am 3. April, wurde zuerst ein Zwischenstopp in Meißen eingelegt.
Vier Stunden standen zur Verfügung, um die Porzellanmanufaktur sowie die übrigen Sehenswürdigkeiten der Stadt zu erkunden.

Einige Teilnehmer besichtigten das Meißener Schloss, andere besuchten die als Geheimtipp geltende Nikolaikirche, deren Inneres im 11. Jahrhundert ganz in Porzellan ausgestattet wurde.






Fazit



Als Fazit sei anzumerken, dass diese Reise ein voller Erfolg war, und dass politisches Interesse sowie geselliges Vergnügen in gutem Einklang standen.

Dank an alle, die zum Gelingen der Fahrt beigetragen haben!


(Beitrag:) Stump/Lieser/Breuer




Anmerkung: Sollten auch Sie Interesse an einer solchen Bildungsfahrt haben, so sind Sie herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Auch Nicht-Mitglieder werden mitgenommen!







BRÜSSEL - EUROPAPARLAMENT .... und mehr!

Die FRAUEN UNION Nideggen hatte in der Zeit vom
11. - 14. Aug. 2006 zu einer Fahrt zum Europaparlament in Brüssel eingeladen, an der auch 12 Mitglieder der FRAUEN UNION HEIMBACH teilnahmen. Die Abfahrt begann um 06.00 Uhr ab Heimbach.
Als erster Programmpunkt an diesem Tage stand die Besichtigung des Europaparlamentes auf dem Programm.



Europaparlament
Das Europäische Parlament befindet sich in Brüssel, Straßburg sowie in Luxemburg
Europaparlament in Brüssel


Die Europäische Union ist eine Union der Bürger und der Staaten. Sie kümmert sich um den Frieden zwischen den Nationen, der wirtschaftlichen Integration sowie um Solidarität mit den am wenigsten entwickelten Regionen und Ländern.
Die Charta ihrer Grundrechte beinhaltet eine eigene Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte. Sie ist die umfassendste und modernste, die es heute gibt.


Das europäische Parlament, dessen Präsident z. Z.t der spanische Politiker Josep Borrel Fontelles ist, ist das größte multinationale Parlament der Welt.



***Anmerkung:
Die Miniaturbilder können durch Anklicken vergrößert werden. Ein nochmaliger Klick auf das dann rechts oben liegende Viereck ergibt die Originalgröße des Bildes.


modern......

futuristisch......

und gigantisch!

Pünktlich, gegen 13.30 Uhr öffneten sich die Pforten dieses imposanten Bauwerks. Da die Gruppe angemeldet war, gingen die Formalitäten der Taschen- und Leibeskontrollen zügig vonstatten. Nach einer kurzen Wartezeit in der mit Fahnen geschmückten Vorhalle ging es dann in den Plenarsaal, in dem jedoch auf Grund der Ferien keine Sitzung stattfand.



Plenarsaal


Pro Jahr werden 12 Plenarsitzungen angesetzt. Seine 732 Abgeordneten, davon 99 aus Deutschland, vertreten derzeit rd. 457 Mill. Bürgerinnen und Bürger.


Durch den Besucherdienst wurden wir in einem ca. 1-stündigen kompetenten und fachkundigen Vortrag über das Werken und Tun des Europaparlamentes aufgeklärt. So erfuhren wir z. B., dass z. Zt. Finnland den Vorsitz hat und im nächsten Jahr durch Deutschland abgelöst wird.

Bei Interesse sind weitere Infos auf der internationalen Internetseite des Europäischen Parlamentes zu erhalten unter: www.europaparl.eu.int




Fahnen der 25 Länder

Moderne Kunst

Abschlussfoto






Der erste Bummel in der Stadt selbst führte uns zur Kathedrale der Heiligen Michael u. Gundula Cathédrale Saint Gudule et Saint Michéle

Die erste Kirche wurde um 1047 erbaut; ab 1226 gingen die Arbeiten weiter, die dann zweieinhalb Jahrhunderte dauern sollten. Sie vereinigt versch. Stilrichtungen von romanisch bis zur Hochblüte der Gotik.



Cathédrale St. Michèle et Gudule




Innenraum 110 m, Breite 50 m, Höhe 226 m Seitlich befinden sich Statuen mit den 12 Aposteln.








Per Bus ging die Fahrt anschließend weiter in das 3-Sterne-Hotel „Floris-Louise" und der Rest des Tages stand dann zur freien Verfügung.


Um die Herstellung der allseits beliebten
belgischen Pralinen kennen zu lernen, ging es am nächsten Morgen in die bekannte Schokoladenfabrik „Duval".



Ein Kommentar zu den nun folgenden Bildern erübrigt sich.


Sie sprechen wohl für sich selbst!!!





Vorher

und ...

nachher ! ! !


    Die daran anschließende Stadtrundfahrt verschaffte den Teilnehmern einen gewissen Überblick über die sehenswerten Gebäude dieser Stadt, von denen hier jedoch nur einige wenige gezeigt werden können.

    Brüssel ist die Hauptstadt Europas. Brüssel-Stadt verfügt über 136.000 Einwohner, Großraum Brüssel hat 959.000 Ew. (Größte Bevölkerungsdichte Belgiens mit 2.004 Ew./km².)

Atomium


Atomium, Symbol des 20. Jahrhunderts
Wahrzeichen von Brüssel, anläßl. der Weltausstellung 1958 von André Waaterkeyn geplant und errichtet. Es stellt das Modell eines Eisenkristallmoleküls in 160 milliardenfacher Vergrößerung dar.

102 m hoch, 9 Kugeln, mit einem Ø von jeweils 18 m. Verbindungsröhren je 23 m lang,
Ø 3,30 m. Gesamtgewicht: 2400 Tonnen


wurde 1905 errichtet und ist die viertgrößte kath. Kirche der Welt

Basilika Sacré-Coeur

Die Victor Hugo gewidmete Säule


Die Handelsbörse (Le bourse) wurde a. d. Stelle d. ehem. Franziskanerklosters (13. Jhdt.) errichtet. Das neue Gebäude wurde 1873 im neoklassizistische Im 13. Jhdt. errichtet, Nach d. Zerstörung 1731 d. Brand, rechteck. Platz um d. 8 m. Bogengängen verbundene Herrenhäuser stehen. Leopold II. ließ ihn z. Erinnerung a. d. 50. Jahrestag d. belg. Unabhängikeit errichten. Beherbergt Museen f. Kunst, Geschichte, Armee u. Automobil

Handelsbörse

Place Royal

Triumphbogen im Jubelpark

angelegt1890  Auf 48 Pfeilern stehen Bronzestatuen, die die Zünfte und Berufe mit den ihnen typischen Attributen darstellen.


Japanischer Pavillon

Parc le petit sablon







    Nicht zu vergessen, das berühmte "Manneken Pis", dessen Kleidung je nach Anlass und Saison wechselt.
    Seine 740 versch. Kostüme, z. B. als Weihnachtsmann, als Fußballspieler usw. sind im Maison du Roi, ausgestellt.

    Der Legende nach löschte der kleine Junge einen beginnenden Brand und rettete sooo Brüssel vor einer Katastrophe.





Als besonderes Highlight war für den Nachmittag, ab 18.00 Uhr, die Besichtigung des Blumenteppichs auf dem Grand Place vorgesehen.

Dieser Platz wird flankiert vom Rathaus (Hotel de Ville, 1402 gotisch), dem Haus des Königs (Maison du Roi, 16. Jhdt), dem Haus der Fürsten von Brabant (Maison des Ducs de Brabant), zugleich auch Gildehäuser der Schneider, der Maler, der Müller, der Zimmermänner, der Binnenschiffer und der Brauer.
Rathaus (Hotel de Ville) daneben einige Gildehäuser Maison des Ducs de Brabant Gildehäuser




Seit 1971 präsentiert Brüssel auf einer ca. 1.860 m² großen Fläche alle 2 Jahre, am Wochenende nach dem 15. August, einen traumhaften Teppich aus Blumen. Die jeweils wechselnden historischen Motive bestehen aus ca. 800.000 Begonien und Dahlien und locken an diesem Tag zahlreiche Besucher aus aller Welt nach Brüssel.

Le Grand Place
Dieser Platz ist einer der vier schönsten Plätze der Welt.


Im Hintergrund einige "Gildehäuser"


Vom Balkon des Rathauses hatten wir einen ganz besonders guten Ausblick.





Am Sonntag, 13. 08. 2006 begann leider schon die Rückfahrt. Allerdings waren noch einige Zwischenstationen vorgesehen, die sich im Nachhinein betrachtet als wertvoll, lustig und sehr interessant erwiesen.

Als erstes Ziel war das in den belgischen Ardennen gelegene Städtchen Dinant vorgesehen.







Festung

Eine kurze Bootsfahrt führte uns an das Städtchen vorbei und man hatte vom Fluß aus einen guten Ausblick auf die auf dem Hügel liegende Zitadelle, die sich auf einem 90 m hohen Kalkfelsen befindet. Unterhalb der Steinwand steht die Kirche „La Collegiale" (Gotik).












Danach Weiterfahrt zu den „Wassergärten von Schloss Annevoie", in denen man wirklich fürstlich flanieren konnte. Der 12 Hektar große Park, angelegt unter der Regie von Charles-Alexis de Montpellier, entpuppte sich mit seinen Springbrunnen, Fontänen und Wasserfällen als kostbares Kleinod.









Hier, abseits der Großstadt mit all ihrer Hektik hatten wir endlich Zeit und Gelegenheit für ein spezielles Foto der Heimbacher Gruppe.

Was nun kam, die Besichtigung der Grotten von Han sur Lesse, den größten Tropfsteinhöhlen in Westeuropa, kann man kaum erzählen, man muss sie einfach sehen und erleben!

Eine kurze Fahrt mit der "Bimmelbahn" brachte uns zum Eingang der Höhle, die sich öffnete wie ein "Höllenschlund" und uns in die Tiefen führte.

Die Grotten erstrecken sich auf einem insgesamt 15 km weiten System mit Sälen und Galerien, von denen ein ca. 4 km langer Parcours für die jährlich mehr als 300.000 Zuschauer zugänglich ist.





Stalagmiten sind vom Boden aufwachsende Tropfsteine Stalaktiten sind von der Decke hängende Tropfsteine Saal der Mysteriösen




Wachsen Stalaktiten mit Stalagmiten zusammen so bildet sich eine Tropfsteinsäule, Stalagnat genannt.




Vigneron-Halle






Ein 10-minütiges Spektakel mit Musik und Laserlicht brachte uns dann wieder in die Wirklichkeit zurück und zeigte, dass der moderne Fortschritt - einhergehend mit der Vermarktung von Naturobjekten - sogar bis in die tiefsten Höhlen reicht.


Fazit

Eine wohlgelungene Reise, die nicht nur unseren Horizont erweitert sondern auch die Gemeinschaft der CDU-Frauen in der Region gefördert hat.


***Anmerkung:

Sollten auch Sie Interesse an einer solchen Bildungsfahrt haben, so sind Sie herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Auch Nicht-Mitglieder werden mitgenommen!
 
 
   Frauen Union im Kreis Düren
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