Presse
Equal Pay Day 2011: Bedeutung von Frauen als Familienernährerin Berlin, 24.03.2011 „In Deutschland gibt es eine wachsende Zahl von Familienernährerinnen. Ob als Alleinerziehende oder in der Konstellation, in der der Mann nicht erwerbstätig ist: 18 Prozent aller Frauen müssen ihre Familien mit einem oft niedrigeren Fraueneinkommen versorgen. Die bestehende Lohnlücke zwischen Frauen und Männern in Höhe von 23 Prozent hat damit erhebliche Auswirkungen auf die Familien“, erklärt Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union der CDU Deutschlands. „Die traditionellen Rollenbilder vom männlichen Familienernährer und der Hausfrau oder Zuverdienerin entsprechen häufig nicht mehr der Realität. Deshalb muss endlich auch ein gesellschaftliches Umdenken einsetzen: Entgeltgleichheit für Frauen ist ein Gebot der Gerechtigkeit“, betont Maria Böhmer. Böhmer: „Frauen werden zumeist unfreiwillig zur Familienernährerin. Durch weiterwirkende alte Rollenbilder werden Sie einer Doppelbelastung von Einkommenssicherung und Fürsorge für die Familie ausgesetzt. Hier gilt es umzudenken. Der Weg zu einer partnerschaftlichen Gesellschaft ist immer noch sehr steinig. Entscheidend ist in diesem Zusammenhang besonders das flächendeckende Angebot von qualitativ hochwertigen Kinderbetreuungseinrichtungen und die Unterstützung von Frauen beim Wiedereinstieg in den Beruf.“
Abschaffung des Ehegattensplittings: Fortschritt sieht anders aus! Berlin, 11.01.2011 „Die Abschaffung des Ehegattensplittings wäre Ausdruck einer ungerechten Familienpolitik. Dennoch fordern SPD und Bündnis 90/Die Grünen dies mit schöner Regelmäßigkeit. Gerechtigkeit für Familien ist ein zentrales Anliegen der Frauen Union der CDU“, erklärt Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union der CDU. „Das Ehegattensplitting gehört zu den Rahmenbedingungen zum Schutz von Ehe und Familie. Das jährliche Splittingvolumen beträgt etwa 20 Milliarden Euro, das weckt Begehrlichkeiten. Fakt ist, derzeit wachsen 76 Prozent aller Kinder bei ihren verheirateten Eltern auf, d. h. das Ehegattensplitting kommt in erster Linie Familien mit Kindern zugute. Ehepaare, die bisher keine Kinder bekommen haben, sind in der Regel beide erwerbstätig, so dass der Splittingeffekt bei dieser Gruppe nur gering ausfällt“, so Maria Böhmer weiter. Böhmer: „Die Abschaffung des Ehegattensplittings würde eine große finanzielle Belastung für ganz normale Familien bedeuten. In mehr als zwei Dritteln aller Familien sind die Mütter nicht erwerbstätig oder sie arbeiten in Teilzeit. Ein Großteil dieser Familien würde erhebliche finanzielle Einbußen erleiden, wenn der Splittingvorteil wegfallen würde.“ Die Frauen Union der CDU setzt weiter auf die Wahlfreiheit zwischen Familienarbeit und Erwerbsarbeit. Spätestens mit der Einführung des Faktorverfahrens zum 1.1.2010 müssen Frauen nicht länger die für sie ungünstige Steuerklasse V wählen. Bei der Wahl der Steuerklassenkombination IV/IV mit Faktor errechnet das Finanzamt einen Faktor, der die steuermindernde Wirkung des Splittingverfahrens beim Lohnsteuerabzug berücksichtigt. Der Vorteil des Ehegattensplittings wird so bei jeder Gehaltsabrechnung und somit auch die Lohnsteuerbelastung fair und gleichberechtigt zwischen den Ehepartnern verteilt. Lohnersatzleistungen wie Arbeitslosengeld oder Elterngeld können so für Frauen zukünftig höher ausfallen.
Frauen Union NRW: Das haben wir in den letzten 5 Jahren geschafft!
Unsere Ziele,
- die Neuverschuldung zu senken, - neue Arbeitsplätze zu schaffen und bestehende zu erhalten, - und allen Kindern und Jugendlichen Zukunftschancen durch bessere Bildungsangebote zu eröffnen,
haben wir erreicht und zwar in der Krise und trotz der Krise, die unser Land erreicht hat. Mit 2,7 Mrd. € zusätzlich für Kinder, Jugend und Bildung haben wir neue Maßstäbe gesetzt.
Die Betreuung der Unter-3-Jährigen haben wir von 11.800 Plätzen auf 103.000 Betreuungsplätze ausgebaut.
Alle 4-Jährigen Kinder haben einen Anspruch auf Sprachförderung, wenn in der Sprachstandserhebung ein Förderbedarf festgestellt wird. Dazu vervierfachten wir die finanziellen Aufwendungen auf 30 Mio. € / Jahr.
Mit 2.000 Familienzentren bieten wir den Eltern der Kleinen optimale Förder- und Beratungsangebote und unterstützen dadurch die Familien vielseitig.
Wir unterstützen alle Schulen
Dabei sind die individuelle Förderung der Kinder, kleine Schuleinheiten und mehr Selbständigkeit der Schulen Ziele, die wir verfolgt haben. Die wichtigsten Bildungsvariablen sind dabei die Lehrerinnen und Lehrer.
Deshalb haben wir 8.124 neue zusätzliche Lehrerstellen geschaffen und die Zahl der Lehramtsanwärter um 2.500 auf 16.300 gesteigert.
203.000 Plätze in Offenen Ganztagsschulen gibt es nun in unserem Land und 220 Hauptschulen, 25 Förderschulen und jeweils 216 Realschulen und 216 Gymnasien wurden zu echten Ganztagsschulen umgebaut.
Bei der Integration helfen 3.006 Integrationsstellen und 567 Sprachförderstellen in unseren Schulen.
Kinder sollen Lernerfolge erleben. Mit vielen unterschiedlichen Maßnahmen hierzu konnten die Zahl der Klassenwiederholungen um 20 % gesenkt werden.
Die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss hat sich reduziert, die Berufsvorbereitung verbessert und durch gezielte Weiterbildungsangebote konnten mehrere tausend Abschlüsse nachgeholt werden.
Mit regionalen Bildungsnetzwerken und einer verbesserten Lehreraus- und -weiterbildung unterstützen wir die Lehrerinnen und Lehrer bei ihrer wichtigen Aufgabe.
Wir machen NRW zum Innovationsland
Mit dem Hochschulfreiheitsgesetz, 11.000 neuen Stipendienplätzen, 19 neuen Spitzenforschungsinstituten, einer zielgerichteten Forschungsförderung und der Fortsetzung der Exzellenzinitiative haben wir neue Maßstäbe gesetzt.
Mit 65.430 Absolventinnen und Absolventen konnten wir die Akademikerquote auf 27 % steigern
Durch Zielvorgaben und spezifischer Unterstützung konnten spürbar mehr Frauen in Führungspositionen der Hochschulen kommen.
Nun werden die Weichen für die Zukunft gestellt
Wir werben um die Stimmen der Wählerinnen und Wähler, damit wir die Bildungspolitik orientiert am Wohl und an der besten Unterstützung für unsere Kinder und Jugendlichen ausrichten können. Einheitsbrei wollen die anderen - wir können mehr !
Neuregelung zur Spätabtreibung schützt Leben!
Berlin, 13.05.2009
„Die heute vom Deutschen Bundestag verabschiedete Regelung für die Vermeidung von Spätabtreibungen dient der Stärkung des Lebensschutzes", erklärt Maria Böhmer, Vorsitzende der Frauen Union der CDU.
Dem Kompromiss sind jahrelange schwierige Verhandlungen vorausgegangen. Die Bundesärztekammer, die Kirchen und die Behindertenverbände haben zu Recht immer wieder auf eine gesetzliche Lösung gedrungen. Der Dank gilt allen Beteiligten, die sich dafür eingesetzt haben, dass Schwangere vor dieser existenziellen Entscheidung bessere Unterstützung erfahren. Beratung, Aufklärung und Bedenkzeit sind eine große Hilfe für die werdenden Eltern.
Böhmer: „Die neuen ärztlichen Beratungs- und Hinweispflichten dienen der Verbesserung der Beratungssituation für schwangere Frauen. In der schwierigen Situation nach der Diagnose einer möglichen geistigen oder körperlichen Behinderung des Kindes erhalten sie nunmehr umfassende Hilfe. Zudem hat die gesellschaftliche Debatte über die Spätabtreibungen das Bewusstsein für die damit verbundene ethische Problematik und den Wert behinderten Lebens gestärkt. Deshalb hat die Frauen Union der CDU den gruppenübergreifenden Gesetzentwurf zum Schwangerschaftskonfliktgesetz nachdrücklich befürwortet."
Frauen Union der CDU Deutschlands Pressesprecherin Silke Adam Klingelhöferstraße 8 10785 Berlin
Tel. 030 22070 451 Fax 030 22070 439
fu@cdu.de www.frauenunion.de
Frauen in die Offensive!
Berlin, 06.03.2008
„Wir Frauen müssen unser aktives und passives Wahlrecht offensiv nutzen. Seit bald 90 Jahren haben wir das Recht zu wählen und die Frauen stellen die Mehrheit der Wahlberechtigten in Deutschland. Frauen sollten ihre Rechte noch stärker einfordern und wahrnehmen”, appelliert die Vorsitzende der Frauen Union der CDU Deutschlands, Maria Böhmer zum Frauentag 2008.
In Deutschland seien Frauen, gemessen am Anteil der Wahlberechtigten, in den Parlamenten nicht ausreichend vertreten. Im Deutschen Bundestag entfielen gerade einmal 32 Prozent der Mandate auf Frauen. Besonders auf kommunaler Ebene seien Frauen massiv unterrepräsentiert. Nur fünf Prozent aller Bürgermeister seien weiblich. Die Spitze der Rathäuser müsse erobert werden.
„Zwar steigt die Wahlbeteiligung mit zunehmendem Alter bei Frauen, es bleibt jedoch die Aufgabe, die jüngeren Frauen früher ins Boot zu holen. Sie müssen ihr Wahlrecht stärker wahrnehmen: Durch den Gang zur Wahlurne und das Anstreben von Mandaten. Zugleich muss auch in der Kommunalpolitik die Vereinbarkeit von Familie und Beruf möglich sein. Nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die Politik muss familienkompatibler werden. Nächtelange Ratssitzungen sind nicht unvermeidbar. Kommunalpolitik ist keine Männersache”, so Maria Böhmer.
Mehr Frauen an die Spitze der Rathäuser!
März 2008
„Nur fünf Prozent aller Bürgermeister sind weiblich. Frauen sind auf kommunaler Ebene massiv unterrepräsentiert. Der Internationale Frauentag am 8. März 2008 ist ein willkommener Anlass, dieses Problem in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken”, erklärt [Name], Vorsitzende der Frauen Union [Ort]. Die Zahlen beruhen auf der Studie "Beruf Bürgermeister/in", die von der Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung unter knapp 1100 zufällig ausgewählten Stadtoberhäuptern und 1300 Bürgern durchgeführt wurde.
„Trotz des starken bürgerschaftlichen Engagements von Frauen in vielen Bereichen der Gesellschaft, fehlt gerade ihre Mitwirkung auf der politischen Ebene, die die örtlichen Bedürfnisse am meisten berührt. An der Spitze der Rathäuser fehlen die Frauen”, so [Name] weiter.
Nach der Umfrage sehen 90 Prozent der Bürgermeisterinnen die Unvereinbarkeit des Berufs mit Familie als Hauptgrund dafür an, warum Kommunalpolitik noch immer Männersache ist. Neben der Schwierigkeit der Vereinbarkeit würden zudem die männlichen Kollegen die von ihnen dominierten Machtstrukturen besser für sich nutzen (79 Prozent).
„Für die Frauen Union der CDU ist dies ein nicht zu akzeptierender Zustand. Wir brauchen Frauen auf der kommunalen Ebene. Dort geht es um Entscheidungen, die uns unmittelbar angehen. Von der Fußgängerampel bis zum Wirtschaftsentwicklungsplan. Deshalb müssen Frauen mitgestalten.
Als Frauen Union gehen wir mit gutem Beispiel voran und haben ein Mentoring-Programm gestartet. Die Rahmenbedingungen der Kommunalpolitik müssen für Frauen attraktiver werden. Mit einfachen Maßnahmen, wie zum Beispiel der Vermeidung nächtlicher überlanger Sitzungen, lässt sich viel bewirken”, fordert [Name], Vorsitzende der Frauen Union.
KiBiz bringt eine nachhaltige Verbesserung der Situation für Kinder und Familien in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf, den 20.02.2008 von Marie-Theres Kastner
"Dies ist eine gute Woche für Kinder und Familien in Nordrhein-Westfalen", erklärte Marie-Theres Kastner, familienpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, anlässlich der heutigen Debatte zur Betreuungssituation der Unterdreijährigen in Nordrhein-Westfalen. "Die Entscheidung der Landesregierung, weitere 10.000 Plätze für unterdreijährige Kinder zu finanzieren, zeigt, dass wir es ernst meinen mit einer nachhaltigen Verbesserung der Situation von Kindern und Familien in Nordrhein-Westfalen. Wir reagieren damit auf die starke Nachfrage der Familien, die die neuen mit dem Kinderbildungsgesetz einhergehenden Angebote nutzen wollen. Die Vervierfachung der Plätze für Unterdreijährige ist geradezu ein Quantensprung für Familien in Nordrhein-Westfalen."
Kastner verwies auf das umständliche Verfahren der Umwandlung von Plätzen für Unterdreijährige nach dem geltenden Gesetz über Tageseinrichtungen für Kinder und erinnerte daran, dass Nordrhein-Westfalen bei Regierungsübernahme das Schlusslicht bei der Betreuung der Unterdreijährigen war.
Kastner: "Im Gegensatz zu Rot-Grün reden wir nicht über Familienpolitik, sondern verbessern die Situation für Familien in Nordrhein-Westfalen. Die Weiterentwicklung von Kindertageseinrichtungen zu Familienzentren, eine frühzeitige Sprachförderung, die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der Ausbau der Plätze für Unterdreijährige gehen dabei Hand in Hand."
Familien entlasten! CDU bleibt die deutsche Familienpartei.
Berlin, Februar 2008
Eltern leisten mit der Erziehung ihrer Kinder einen zentralen Dienst für unsere Gesellschaft. Die Gesellschaft unterstützt Familien bei dieser Aufgabe unmittelbar durch Kindergeld und Kinderfreibeträge sowie mittelbar durch Zuschüsse zur Kinderbetreuung und steuerliche Entlastungen. Für die CDU ist klar:
Familien müssen auch künftig weiter gestärkt und finanziell entlastet werden! Das hat die Union erreicht:
• Wir fördern Familien. Durch das Elterngeld können sich Eltern erstmals ohne finanzielle Sorgen in den ersten 14 Monaten voll um ihre Kinder kümmern. • Wir handeln sozial gerecht. Mit der Gesundheitsreform erhöhen wir ab 2009 den staatlichen • Zuschuss zur Krankenversicherung, mit dem vor allem die Ausgaben für Kinder finanziert werden. • Wir entlasten Eltern. Betreuungskosten können in höherem Umfang als bisher steuerlich geltend gemacht werden. Das hat die CDU noch vor:
• Familien direkt helfen. Wir wollen die Erhöhung des Kindergeldes zum 1.1.2009. • Eltern Wahlfreiheit schaffen. Wir verbessern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Ausbau der Krippenplätze, mehr Ganztagsangebote in Kindertagesstätten, zusätzliche Kindertagesmütter und -väter sowie Einführung eines Betreuungsgeldes, wenn Eltern ihre Kinder (1 - 3 Jahre) zu Hause betreuen. • Familiengerechte Preise. Wir prüfen die Ausweitung des unteren Mehrwertsteuersatzes auf typische Kleinkind- und Kinderprodukte des täglichen Bedarfs. Viele Kinderprodukte, zum Beispiel Windeln, werden dadurch billiger. • Familienfreundliches Steuerrecht. Wir wollen den Ausbau des Ehegattensplittings, das voll erhalten bleibt, zum Familiensplitting, das Familien mit Kindern zusätzlich entlastet.
• Die SPD will das genaue Gegenteil: Die SPD will Familien zusätzlich belasten. Die SPD setzt auf Steuererhöhungen für Familien. Sie will die Kinderfreibeträge kürzen und das Kindergeld einfrieren, um damit teure Staatsprogramme zu finanzieren. Sie will den Familien Geld wegnehmen, damit der Staat es an anderer Stelle wieder verteilen kann.
Mit der Union wird es Steuererhöhungen und Belastungen für die Familien nicht geben. Die Frauen Union hält Kurs für Familien.
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